Der eigene Name, richtig ausgesprochen.
Was du mitbringst, gehört erstmal dir. Aber in jeder Gruppe wirst du irgendwann zu einer Rolle. Der mit der Technik. Die, die übersetzt. An einem guten Ort darfst du sie auch wieder abgeben.
i³ ist eine Ideenwerkstatt. Bring eine Frage mit, oder hilf bei einer, die schon auf dem Tisch liegt. Was dabei herauskommt, darf jeder nehmen.
Das erste i bist du: deine Herkunft, deine Sprache, deine Geschichte, das Rezept, das du kochen kannst. Noch bevor du jemanden triffst, bringst du mit, wer du bist. Kultur ist die Summe davon — und die Frage, was davon hier Platz hat.
Was du mitbringst, gehört erstmal dir. Aber in jeder Gruppe wirst du irgendwann zu einer Rolle. Der mit der Technik. Die, die übersetzt. An einem guten Ort darfst du sie auch wieder abgeben.
Dazu gehört, dass auch vorkommt, was die Leute mitbringen: ihre Musik, ihre Feste, ihre Sprache.
Zum Nachbarn wird man über eine Aufgabe. Meistens eine kleine. Und meistens fragt jemand, ob du sie übernimmst.
Das entscheidet sich an praktischen Fragen: In welcher Sprache kommt die Ansage? Wer übersetzt? Und traut sich jemand zu sagen, dass er den Witz nicht verstanden hat?
Kulturzentren, Vereine, Jugendhäuser. Sie haben Räume, Technik und Leute, die kommen. Man muss keinen neuen erfinden.
Wenn du auf jemanden triffst, wird aus deiner Sache eine andere. Du erzählst sie, jemand fragt nach, und am Ende denkst du anders darüber als vorher. Planen kann man das nicht, wahrscheinlicher machen schon.
Das Beste passiert oft zwischen den Programmpunkten. In der Nachfrage, im Widerspruch, in dem Satz: Ich mach mit.
Vorher gibt es nichts, wo man mitmachen könnte. Ein Datum, ein Ort, eine Ansage — und auf einmal ist da etwas, zu dem man dazukommen kann.
Wo der Förderantrag herkommt. Wer die Technik hat. Wann Anmeldeschluss ist. Irgendwer weiß das längst — es steht nur nirgends.
Manchmal bringt sie jemand mit, manchmal steckt sie im Thema. Oft entsteht sie einfach dadurch, dass zwei Gruppen nebeneinander arbeiten und einander zuhören.
Zwei, die sich einmal treffen, sind noch keine Gemeinschaft. Gemeinschaft ist, wenn jemand merkt, dass du nicht da warst — und wenn es auch dann weitergeht, falls einer aufhört.
Strom, Stühle, ein Konto, ein Kalender, in den jeder schreiben darf. Klingt nach nichts, aber ohne das bleibt es bei einzelnen Abenden.
Der eine weiß, warum es beim letzten Mal schiefging. Die andere weiß, was inzwischen nicht mehr gilt. Zu zweit ist das ein Gespräch. In einer Gemeinschaft wird daraus ein Gedächtnis.
Am Anfang ist es ein Thema: dieselbe Musik, dasselbe Anliegen, dieselbe Frage. Irgendwann kommst du auch an den Abenden, an denen das Thema dich gar nicht interessiert.
Vertrauen entsteht, wenn dieselben Leute oft genug wiederkommen. Große Gruppen brauchen dafür kleine Runden — eine, in der du auch mal schweigen kannst, ohne dass es auffällt.
Das fragen sich gerade viele, die Kultur machen oder soziale Arbeit. Hier wird daran gearbeitet.
Jahrzehntelang war die Antwort einfach: von der Stadt, vom Land, von einer Stiftung. Die Antwort gibt es noch — nur seltener, und meistens nur für ein Jahr.
Wer von einem Topf abhängt, richtet sein Programm danach aus. Meistens, ohne es zu merken.
Kultur ist für Kommunen eine freiwillige Aufgabe. Wenn gespart werden muss, ist sie als Erstes dran — und niemand ist verpflichtet, das aufzufangen.
Jeder Euro Eintritt hält irgendwen draußen. Jeder Euro Förderung macht abhängig. Dazwischen liegt die Frage.
Ein Abend, ein Ort, ein Gespräch — das schafft etwas, das niemand bezahlt und alle brauchen. Wie wird daraus etwas, das trägt?
Genossenschaft, Mitgliedschaft, Stiftung, Abo — alles bekannt. Ob eines davon hier passt oder etwas ganz anderes, weiß noch keiner.
Antworten gibt es noch keine. Darum ist es eine Werkstatt.
hilfesuchen, toleranz durch aufklärung und die jugendkulturwoche — und junitii, der Verein, der sie tragen soll. Die Übersicht zeigt, wie das zusammenhängt und was davon es schon gibt.
Übersicht öffnen →Wir fangen gerade an — darum fehlt an vier Stellen jemand.
Bring sie mit. Eine liegt schon da: Nach welchen Regeln wollen wir miteinander arbeiten?
Ein Verein braucht sieben Leute, die ihn gründen. Du könntest einer davon sein.
Mach eine. Bei dir, wann du willst. Was andere dabei gelernt haben, sollst du nicht nochmal herausfinden müssen.
Kulturzentrum, Jugendhaus, Vereinsheim. Du hast den Ort — das Programm können wir zusammen machen.
Eine Adresse für alles. Schreib einfach, worum es geht.